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Fahrbare Truhenorgel

Im Frühjahr 2006 konnte ich endlich meine Truhenorgel einweihen. Das schwierigste war, ein kleines und leises Gebläse zu finden. Da auf dem Gebrauchtmarkt nichts zu bekommen war, habe ich es schließlich bei Laukhuff gekauft. Mittlerweile tut ein altes Meidingergebläse seinen Dienst.

2015 habe ich die Orgel komplett umgebaut.

Beschreibung

Die Truhe hat ein Register, Holzgedeckt 8 Fuß. Die Windlade ist eine alte Kegellade, die einmal als Ergänzungslade für die Orgel in Erasbach (heute das Hauptwerk meiner Kellerorgel) gedacht war. Nach einem kleineren Umbau und einer Aufteilung in eine C- Lade und eine Cis- Lade, die hintereinander liegen, war sie klein genug für eine Truhe, die in einen FIAT Qubo passt.

Die Traktur ist MIDI- elektronisch.

Als Manual kann jedes MIDI Keyboard dienen, das auf Kanal 0 sendet.

Elektrokabelkanäle aus dem Baumarkt (Flexrohr mit 20 mm Durchmesser) verbinden die Windlade mit den Prospektpfeifen, die alle klingend sind.

Die Truhe begleitet uns bei Taizégottesdiensten, bei denen eine große Kirchenorgel zu laut und zu weit weg ist. Wenn gerade kein Gottesdienst ansteht, dient sie als Übeorgel.

Truhenorgel

Drei Pfeifen habe ich gekröpft, damit sie die Truhe in meinen Kofferraum passt.

Die Kupfer-T-Stücke hat meine Tochter aufgesteckt. Eigentlich sollen sie später zum Anschluss eines zweiten Registers dienen.


Truhenorgel (mit dem Gebläse)

Ursprünglich bestand die Truhe aus drei Teilen, damit sie in einen alten FIAT Punto passte:

alte Truhenorgel

Windladen (verdeckt mit Pfeifen ab c)

alte Truhenorgel

Bassbereich