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20.08.2003, Trierischer Volksfreund Schwitzen trotz Trockenheit

Drittes Schillinger Preisgeldturnier ausgetragen

SCHILLINGEN. (red) Zum dritten Mal richteten Tennisspieler in Schillingen ein Preisgeldturnier aus. Um nicht unnötig Wasser zu verschwenden, dampften sie das Turnier ein. Dass das Turnier überhaupt ausgetragen wird, stand erst am Abend zuvor fest. Wegen des Wassermangels war bis zuletzt nicht klar, ob die Anlage ausreichend bewässert werden kann.

Um die Wasser-Reserven der Gemeinde nicht zu sehr zu strapazieren, beschlossen die Tennisspieler, das gesamte Turnier nur auf einem der drei Plätze auszutragen und einen Teil der Vorrundenspiele, an denen Schillinger Spieler beteiligt waren, ausfallen zu lassen.

[Siegerehrung]

Zeigten vollen Einsatz (von links): Edmund Breidt, Simon Greco, Michael Reffgen, Michael Ott, Andreas Bohr, Thomas Gärtner

So konnten die Zuschauer schließlich doch spannende Spiele genießen. Die weiteste Anreise hatten ein Spieler aus Wissmansdorf sowie ein Spieler aus Nordrhein-Westfalen. Den Sieg allerdings machten Spieler der Region unter sich aus.

Der Glanzpunkt des ersten Tages war die "Night-Session", bei der der erst elfjährige Fabian Nickel aus Gusterath gegen den Keller Altmeister Andreas Bohr nach hartem Kampf ausschied. Auch wenn das Ergebnis (6:3/6:3) eindeutig scheint, musste Bohr doch vollen Einsatz bringen, um sich gegen den "Jungstar" aus Gusterath durchzusetzen.

Im Finale standen sich der Favorit Michael Ott aus Reinsfeld und Michael Reffgen aus Gutweiler gegenüber. Reffgen hatte im ersten Halbfinale seinen Clubkameraden Simon Greco mit 6:2/6:2 ausgeschaltet.

Michael Ott hatte sich anschließend gegen Andreas Bohr vom TC Kell mit 6:1 und 6:1 durchgesetzt, wobei das Ergebnis nicht unbedingt dem Spielverlauf entsprach.

Nachdem der erste Satz mit 6:1 klar an Michael Ott gegangen war, war der zweite Satz lange ausgeglichen und endete mit 7:5 für Michael Reffgen. Im dritten Satz ließ Michael Ott dann aber mit 6:2 nichts mehr anbrennen und sicherte sich den Turniersieg.